Jun
19
to Mar 19

Motion Together - understanding the nuances of human partnering and synchronisation.

Happy to be the onboard sensory ethnography expert: Motion Together is a project that creates common ground for scholars and artists interested in understanding the nuances of human partnering and synchronisation. Directed by dancer and theorist Liz Waterhouse, it spans European contemporary dance, visual art, performance, media art, music, ethnography, sociology, dance studies and cognitive neuroscience. Honored to be part of the group, think and dance through it by means of sensory ethnography, and help to chart new territories in art+science intraaction. Funded by Volkswagen Foundation.

View Event →

Sep
1
to Oct 1

Stadtdurchstreifungen 2018 mit dem Arbeitskreis zur Resozialisierung von gemeinem Grün

Der „Arbeitskreis (AK) zur Resozialisierung von gemeinem Grün“ (Rasso Rottenfusser, Susanne Schmitt, Anja Uhlig und Katharina Weishäupl) sucht nach neuen, konkret in München verorteten Perspektiven auf Wildheit, Ordnung, Avantgarde und Chaos und lädt Sie ein, uns auf unseren Stadtdurchstreifungen zu begleiten und so für kurze Zeit selbst Teil unseres Arbeitskreises zu werden. Die Anmeldung zu den dank der freundlichen Unterstützung des Kulturreferates der Stadt München kostenlosen Durchstreifungen ist ab sofort unter ak-gruen@web.de möglich. 

PROGRAMM:

1. + 2. September 2018        HEATHER BARNETT
Reimagining Munich – the city as superorganism

Meeting Point: Maximiliansforum both days 1-5pm

Using the topography of Munich as an experimental playground artist, Heather Barnett, invites you to view the city of Munich as a superorganism, inspired by the nonhuman perspective of the slime mould, Physarum polycephalum. The slime mould is a bright yellow amoeba that possesses primitive intelligence, problem solving skills and memory. It can learn about its environment, remember where it’s been and navigate through complex territories – all without any sensory organs and not a single neuron to its name.

This 2-day workshop proposes a series of experiments and activities, designed to explore collective behaviour and decision-making at different scales… in slime mould and in humans. Working with the organism as material and model we will look at human systems – urban, social and cultural – exploring how biological beings interact and respond to their environment, how they gather and distribute information, how communities cooperate and how a superorganism city evolves.

Reimagining Munich is a platform for exploring other ways of seeing, knowing and being – individually and collectively.

Heather Barnett’s art practice engages with natural phenomena and complex systems. Working with live organisms, imaging technologies and playful pedagogies, her work explores how we observe, influence and understand the world around us. Recent work centres around nonhuman intelligence, collective behaviour and knowledge systems, including The Physarum Experiments, an ongoing ‘collaboration’ with an intelligent slime mould; Animal Collectives collaborative research with SHOAL Group at Swansea University; and a series of publicly sited collective interdisciplinary bio/social experiments, including Crowd Control and Nodes and Networks.
www.heatherbarnett.co.uk  @HeatherABarnett

22. September 2018         CLAUDIA FISCHER
Geländegänger –
Ein Nachtspaziergang in München mit Geräuschen, Texten, Pausen

Treffpunkt 20 Uhr U-Bahnstation Therese-Giehse-Allee, Neuperlach
(bis ca. 1 oder 2 Uhr)

Weniger sehen, mehr hören. So in etwas das Motto der nächtlichen Wanderung. Einfach geradeaus gehen ist dabei eine von mehreren Möglichkeiten, sich auf unbekanntes Terrain zu begeben, sich in der eigenen Stadt vom „Gelände“ überraschen zu lassen.
Der Titel ist inspiriert von Esther Kinskys Geländeroman „Hain“. Sinngemäß sagte sie kürzlich in einem Interview, dass es ihr beim Schreiben wesentlich um die Pausen, um die Zwischenräume zwischen dem Wahrnehmen und dem ‚Worte für das Wahrgenommene finden‘ geht. Das hat mich gepackt. Und das gilt für’s Hören ja ganz besonders. Diese unbestimmten Zwischenzonen lassen sich beim Gehen ausweiten, vielleicht sogar aufrecht erhalten. Hören ohne Worte. Gehen als Empfänglich-bleiben.

Begleitend werden wir Texte von großen Gehern und Erkundern dieser
Zwischenzonen lesen und mit ihnen weiter gehen – ganz im Sinne
Spinozas‘ ‚pasearse‘: als Sich- spazieren-führen, als Sich-gehen-lassen.

Claudia Fischer (München) ist Performancekünstlerin und Vermittlerin von kunstvollen Hüllen und Inhalten.
Sie verknüpft Philosophie, Literatur, Musik, bildende Kunst und Mode in Vorträgen, Auftritten und Texten und forscht zum Bezug zwischen Fehl(er) und Ereignis.

29. September 2018        CHRISTIAN JACOBS
Überraschend spielendes Umherschweifen

Treffpunkt 8 Uhr Maximiliansforum

Die Beschäftigung mit der Stadt als Lebensraum wird in einer Zeit, in der es scheint, dass Städte zu den einzigen bzw. einzig geschätzten Lebensräumen für Menschen der Moderne werden, immer bedeutsamer. Wir knüpfen an eine Tradition an, die in München der 60er und 70 er Jahre geübte Praxis war. Was geschieht in der Stadt und mit uns, wenn wir nicht gezielt irgendwo hingehen? Was, wenn wir keinen Spaziergang oder gar eine Wanderung in der Stadt machen? Was geschieht mit uns, wenn wir uns ganz dem Unbewussten, dem Spontanen, der Emotionalität der Stadt und eben von uns selbst überlassen? Was spüren und entdecken wir? Dieser Parcours führt in das Innere der Stadt und der MitgeherInnen

Christian Jacobs geht seit über 20 Jahren thematische Parcours in Städten, Wüsten und Orten und Wegen, die etwas erzählen werden.

30. September 2018        INGRID MARIA TASCH
Das Wilde in uns
Ein Spaziergang zu Plätzen in München zum Thema “Das Wilde in uns”

Treffpunkt 13 Uhr Maximiliansforum

Nicht weit vom Marienplatz gibt es drei Orte die mit Tieren verbunden sind. Sie geben uns Ideen und Inspirationen über ihre Evolution und wir werden Aspekte kennenlernen, wie wir Menschen immer noch mit den Tieren verbunden sind. Durch von den Orten inspirierte Übungen und einer kreativen, spielerischen Herangehensweise kommen wir in die eigene Erfahrung.

Grundthemen sind:

  • Wiederverbindung mit uns selber
  • Resensibilisierung
  • Arten und Schulung der Wahrnehmung
  • Wahrnehmung ist individuell
  • Werkzeuge und Übungen zur Wahrnehmung und Hilfe bei der Interpretation
  • Kultivierung einer offenen und achtsamen Kommunikation

Ingrid Tasch ist ausgebildete Geomantin. Seit 2011 leitet sie Workshops und Reisen zu den Themen Kraftorte, Wahrnehmung der subtilen Realitäten und Erdwandlung im In- und Ausland. Besonderes Anliegen ist ihr die Schulung der Wahrnehmung, dazu ermutigt sie über den Körper zu spüren und die Kreativität einzusetzen.
www.inmata.de

1. Oktober 2018        DANIELA STÖPPEL
Übungen im Erweiterten Sehen, 
Re-Enactments nach den Theorien von Michail Matjuschin

Treffpunkt 10 Uhr Tramstation Bavaria Filmplatz
wenn möglich bitte eine Sitzgelegenheit / Klapphocker o.ä. mitbringen

Michail Matjuschin zählt zu den wichtigsten Theoretikern der russischen Avantgarde. Er gilt unter anderem als Erfinder der Vierteltöne, entwickelte eine eigene Farbtheorie und lehrte am Ginchuk in Petersburg seine Theorie des erweiterten Sehens (Sor-Wed). Zentraler Ausgangspunkt seiner künstlerischen und theoretischen Arbeit ist die Vorstellung, mit Natur und Kosmos verschmelzen zu können. Ausdruck dieser Überlegungen sind unter anderem Wurzelplastiken, mit dem Hinterkopf gesehene Bilder, sowie eine auf Mischfarben basierende Farbenlehre.
In einem 4-5-stündigen Workshop in den Isarauen werden verschiedene Methoden Matjuschins 100 Jahre nach ihrer Entwicklung ausprobiert, um das Naturverständnis der historischen Avantgarden-Bewegungen nachvollziehbar zu machen und dieses kritisch reflektieren zu können.

Dr. Daniela Stöppel lehrt als Kunsthistorikerin an der LMU München und ist als Kuratorin am Kunstraum München aktiv. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte liegt auf der Kunst der historischen Avantgardebewegungen der Zwischenkriegszeit. Mit dem russischen Künstler Michail Matjuschin (1861–1934) hat sie sich bereits in einer Ausstellung und in dem Essay „Über Wurzeln“ auseinandergesetzt.

Die Stadtdurchstreifungen 2018 werden realisiert in Zusammenarbeit mit dem Maximiliansforum München und mit freundlicher Unterstützung von deepblue und www.mayer-werbetechnik.de

Adresse Maximiliansforum
Passage Maximilianstrasse / Altstadtring
Maximilianstraße 38, 80539 München
https://www.maximiliansforum.de

View Event →
Aug
31
7:00 PM19:00

Barfly/Drinks for Insects at {un][split} Micro Performance and Macro Matters Science & Art Festival

Katrin Petroschkat & Susanne Schmitt (Deutschland): BarFly // Drinks for Insects
Im Englischen meint barfly sowohl die nervige Fliege, die über dem Tresen schwebt, als auch den Kneipenhocker, auf dessen Drink sie sich von Zeit zu Zeit niederlässt. Die Künstlerin und Performerin Katrin Petroschkat und die Anthropologin und Künstlerin Susanne Schmitt haben diesen Ausdruck wörtlich genommen und eine Bar für Insekten entworfen. Konsumieren kann man folgerichtig keine Getränke, sondern destillierte Pflanzen- und Blumendüfte, die in unterschiedlichster Weise aufbereitet sind. Eine olfaktorische Oase und ein Memento Mori in Zeiten des großen Insektensterbens. Kredenzt werden Bouquets wie Toxic Refuse, Neolithic Nightcap und Indian Spring. Wird die barfly das letzte Insekt an der Theke sein?

View Event →
Jan
6
12:00 PM12:00

An Infopoint for Scents and Smells

Vom Ruffinihaus sieht und hört man Einiges in letzter Zeit. Gerochen wird daran und darin selten. Dabei erzählen die Gerüche des Ruffinihauses davon, was es nicht nur in den letzten drei Monaten der kreativen Zwischennutzung erlebt hat.

Der "Arbeitskreis zur Resozialisierung des Gemeinen Grüns", der derzeit im Ruffinihaus überwintert, bietet daher eine Witterungswanderung durch das Gebäude an. Während die Schnäppchenjäger*innen rund um das Ruffinihaus die aktuelle Ware in den Blick nehmen, werden wir zusammen ganz langsam werden - und nah dran an das, was sonst gerne links liegen gelassen wird: Gerüche.
Die Witterungswanderung endet im Gartenhaus des Arbeistkreis zur Resozialisierung des gemeinen Grüns, wo wir den Geruch des Rindermarktes in 10 cm Höhe dynamisch konserviert haben.

Wir treffen uns am Samstag, 6. Januar, um 12h am Infopoint des Ruffinihauses im 1. Stock und sind etwa 45 Minuten unterwegs. Der Eingang liegt in der Sendlnger Straße 1 gegenüber des Schuhgeschäfts Tretter. Weil es eng und winkling ist (vor Allem dort, wo es interessant riecht) freuen wir uns über eine kurze Anmeldung vorab unter ak-gruen@web.de. Der Smellwalk wird von Susanne Schmitt geleitet, Creative Director von "How to Not be A Stuffed Animal" und Ethnologin mit Schwerpunkt sinnliche Wahrnehmung und Tier-Pflanze-Mensch (etc.) Beziehungen.

View Event →
Dec
5
6:00 PM18:00

Choreographie, Ethnographie, und mehr als menschliche Körper. Ein Abend im Lungenflügel des Australian Museum

Vortrag in der Reihe "What can a body be?", Universität Göttingen

How to Not be a Stuffed Animal" produziert Soundwalks und forschungsbasierte künstlerische Interventionen in naturhistorischen Museen weltweit. Interessiert an Taxidermie - den Tierpräparaten, die dort zu finden sind - erkunden die Walks die sonderbare Konstellation lebendiger und toter Körper, ihrer Biographien, Eigensinnigkeiten, Potentiale und Unmöglichkeiten, vor dem Hintergrund ökologischer Krise und dem rasend schnellen Verlust von Artenvielfalt. Das kollaborative Projekt von Laurie Young und Susanne Schmitt in Zusammenarbeit im mit Anna Lipphardt (Freiburg) nutzt dabei auch Methoden der sensorischen und multispecies ethnography. Diese sollen im Mittelpunkt des partizipativen Vortrages stehen, der den für das Australian Museum produzierten Walk "Send out a pulse" (AT) zum Thema macht.

View Event →
Nov
17
to Jan 13

Animating Taxidermy - Creative interventions in Zoological collections

  • Universität Göttingen (map)
  • Google Calendar ICS

A transdisciplinary, hands-on seminary where we will learn and make together with students from cultural anthropology, environmental studies, forestry, art history, and the liberal arts and sciences studies program at Freiburg University College. Co-taught by Laurie Young and me and ethnographically accompanied by Anna Lipphardt, we will explore the boundaries of life and death and the ethics and politics of gazing at more-than-human remains behind glass. Let's look for alternatives.

The course is part of the How to Not be A Stuffed Animal project, funded by the Volkswage Foundation. If you are a student at Freiburg University and want to take part, shoot an email to susanne-b-schmitt(at)web.de. The seminar is held i English and German.

 

View Event →
Sep
20
to Feb 20

Arbeitskreis zur Resozialiserung des Gemeinen Grüns goes Ruffinihaus in München

Der Arbeitskreis zur Resozialiserung des Gemeinen Grüns (Rasso Rottenfußer, Susanne Schmitt, Anja Uhlig, Katharina Weishäupl) wird in Kürze die Ehemalige Tourismusbehörde im Ruffinihaus in München freundlich übernehmen. 

In einer Serie öffentlicher Spaziergänge und Workshops untersuchen wir chlorophyllige Ordnungen und Widerstand in der Stadt.

View Event →
Sep
7
7:30 PM19:30

Vortrag "Endlinge, die letzten ihrer Art – Paradiesvögel als Deko" beim Nerd Nite Special Open Air anlässlich des FNY-Festivals

Nerd Nite ist eine Veranstaltungsreihe in München, bei der jeweils 2-4 Referenten ein etwas abseitiges Thema in einer Bar vortragen, dem sie sich mit Leidenschaft widmen und in dem sie Expertise angehäuft haben. Das Veranstaltungsformat wurde 2003 in Boston gestartet, existiert seit 2006 in New York und wurde 2009 von Patrick Gruban nach München geholt. Das Motto ist “It’s like Discovery Channel with beer”.

Die Themen und Referenten:

- Stephan Kröger: "Geklaut, zerhackt und missverstanden – die Odyssee von Einsteins Gehirn"
- Susanne Schmitt: Endlinge, die letzten ihrer Art – Paradiesvögel als Deko
- Georg Eggers & Michael Sachs: „Wissenschaft vs. Wahnsinn – unglaubliche Erfindungen, präsentiert mit Live-Experimenten & Musik“

Stephan Kröger ist Naturwissenschaftler und Experimentator. Er befasst sich seit vielen Jahren mit der Hirnforschung, ihren Randgebieten und der Bedeutung der Neurowissenschaft für die Gesellschaft.

Susanne Schmitt ist Ethnologin, Künstlerin und Co-Director von "How to Not be a Stuffed Animal."

Georg Eggers und Michael Sachs sind tagsüber Dozenten der Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik an der Hochschule München. Während Sachs dort die feine Mathematik vertritt, ist Eggers als Mann fürs Grobe in der Mess- und Elektrotechnik tätig. Nach Sonnenuntergang verwandeln sie sich in das Schlagerduo „Die Musik des Scheiterns“ und testen den Verstand ihres Publikums mit der Präsentation wissenschaftlicher Erkenntnisse aus der Grenzregion zwischen Genie und Wahnsinn.

 

View Event →